Alltagsfragen zum Glauben

Glauben heißt nicht Wissen! Was ist der Unterschied?

Author: AlexanderWenn du ein Roboter bist, klicke bitte diesen Link an: Falle!

Gerne hört man aus dem Volksmund oder dem einen oder anderen Atheisten: “Glauben heißt nicht Wissen” (auf Latein: “non credere vult scire”, wenn es um Gott geht. Meist ist dies mit dem Hintergedanken verbunden: Was man nicht wissen kann, kann halt einfach nicht wahr sein. So dachte ich auch sehr lange auch. Doch heute Antworte ich:

“Stimmt! Glauben heißt nicht wissen!” …das behauptet die Bibel auch gar nicht. Glauben ist das Vertrauen darauf, dass ein Versprechen stimmt, ohne das wir einen Beweis haben. Insofern achtet Gott den Glauben an seine Versprechen höher als das vermeintliche Wissen der Menschen.

Biblischer Ansatz

Im Eingang habe ich eine kleine Aussage gemacht, die komplett gegen die Moderne Zeit geht: Wissen und Glauben sind zwei verschiedene Dinge. Doch Gott sei Dank, können wir in der Bibel als eine Bestätigung nutzen.

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.

Hebräer 11,1

Der Kernwort ist “vertrauen”. Als Gläubige vertrauen wir darauf, dass die Bibel die Wahrheit sagt und ihre Versprechen identisch mit Gottes versprechen sind. Und ja: Wir wissen es nicht. Wir können es nicht empirisch Beweisen. Wir können kein Lineal anlegen und rechtsgültiges Dokument mit Gott anfertigen, um uns den Weg in den Himmel zu klagen.

Dieses Konzept ist dem modernen Menschen durchaus fremd! “Wie kann man seine Ewigkeit an ein Versprechen vertrauen, von einem Typen, den wir gar nicht erst kennen” – Ist so das Prinzip, wie der nicht-gläubige Mensch heute denkt.

“Glauben heißt nicht Wissen” bedeutet…

Wie gerade beschrieben gibt die Bibel ein Versprechen. Ein Versprechen, dass der Moderne Mensch erstmal nicht als Wahrheit annimmt.

Das liegt halt daran, dass Vertrauen in der heutigen Zeit durch Beweise ersetzt wurde. Heute ist das Denken von Menschen sehr wissenschaftlich: Man kann erst etwas wissen, wenn man es Beweisen kann und Wissen ist das einzige was zählt. Das einzige.

Dieses Denken ist nicht biblisch. Gott ist der Meinung genug Botschaften geschickt zu haben und weiß, dass in diesem Denken (in Bezug auf Gott) stets Zweifel existieren. Gott kann nicht ultimativ bewiesen werden (ausser, wenn er wiederkommt… aber das ist ein anderes Thema)

Macht nicht Wissen denn nicht dumm?

Die Frage, ob jemand dumm sei, wenn er nicht Wisse, sondern nur Glaube geht schon alleine von dem Glaubenssatz aus, dass jemand nur etwas wissen können, wenn er nicht Glaube. Und für die allermeisten Menschen geht das Wissen mit Beweisen einher – aber das hatten wir ja schon.

Was solche Menschen aber nicht begreifen können oder wollen: Die Welt besteht sicherlich aus mehr, als das der mensch mit seinen beschränkten Augen wahrnehmen kann. Wir können schlicht nicht begreifen, wie die Wirklichkeit aussieht. Wir können nur das als Wirklichkeit begreifen, was wir sehen und denken.

Wenn wir allerdings denken, dass es nur wahr ist, wenn wir sehen könnten, so sehen wir doch nichts. Die Bibel gibt uns ein Weltbild an die Hand, die einen Schöpfer beschreibt, welcher das ganze Universum erschuf und irgendwie dazwischen gibt es noch Engel und Dämonen.

Können wir Gott sehen? Nein. Können wir bereits einen Einblick in sein Reich bekommen? Nur durch die Bibel. Wenn wir also nicht darauf vertrauen, dass die Worte der Bibel die Wahrheit sind, so können wir gar nicht erfassen, was denn die Realität wirklich ist.

Und dieses Vertrauen, von dem uns Gott abverlangt es möglichst blind zu tun, nennt sich Glaube und kann mit unseren irdischen Methoden niemals bewiesen werden (Es sei denn man lässt die Bibel als Beweisstück zu)

Fazit

Dieser Artikel ist dann doch länger geraten, als es für die Fragen ursprünglich schien. Nur eine einzige Nachricht herüberbringen: “Glauben ist nicht wissen” ist eine wahre Aussage. Wir können nicht alles wissen, denn Wissen ist im großen und ganzen eine menschliche Erfindung. (Was zu mindest die moderne Bedeutung des Wortes angeht)

Das ist aber auch nicht Gottes Anspruch. Gott möchte (möglichst blind) vertraut werden.

Wenn du auf diesen Artikel kamst und Gott kennen lernen willst, sage ich dir eins: Fange jetzt anzubeten und bitte ihn um ein deutliches Zeichen. Und dann vertraue, dass Jesus sich melden wird! Nur so wächst echter Glaube

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