Leben mit Gott

Vergibt Gott wirklich fremdgehen? Es gibt Bedingungen!

Author: AlexanderWenn du ein Roboter bist, klicke bitte diesen Link an: Falle!

Dieser Text beschäftigt sich mit der Frage, ob Gott fremdgehen vergibt oder man man den Kontakt zu Gott komplett verliert oder ob man sich gar damit einen sicheren Platz in der Hölle gesichert hat. Denn eins steht fest: Irgendwie ist fremdgehen nicht gerade förderlich in der Gottesbeziehung.

Die gute Nachricht zuerst: Gott vergibt fremdgehen. Fremdgehen gehört nicht zu den Sünden, die Gott nicht vergeben wird. Aber man sollte diese Gnade nicht ausnutzen und für selbstverständlich halten! Dies ist nicht die Ausrede jeden Tag jemand anderen im Bett zu haben!

Ab wann beginnt fremdgehen?

Wenn es um die menschliche Einschätzung geht, dann hat so ziemlich jeder Mensch eine andere Definition und Schwelle, wann fremdgehen beginnt. Bei dem einen beginnt es bei dem betrachten von anderen Personen, der nächste findet Berührung bereits zu viel, beim nächsten ist der Geschlechtsakt ernsthaft entscheidend. Wieder andere benutzen das Internet als Schutzschild und nennen es “Micro-Cheating”.

Gott sei Dank, haben wir eine klare Antwort in der Bibel ab wann das fremdgehen in der Bibel beginnt. Laut der Bergpredigt (z.B. Matthäus 5,27) muss nur eine Frau lustvoll angeguckt werden, damit ein Ehebruch stattfindet. Insofern dürften die meisten Männer regelmäßiger Ehebruch begehen, als sie denken.

Da die Bibel nur die Ehe als “Zusammensein zwischen Mann und Frau” beschreibt, müssen wir diese Richtschnur auch an Partnerschaften anwenden. Ebenso wird die Regel nur für Männer aufgestellt, aber da dies in der ganzen Bergpredigt der Fall ist, dürften diese Regeln von Gott auch für Frauen in der Partnerschaft gelten.

Insofern beginnt fremdgehen damit, dass einer der Partner eine andere Person lüstern anguckt – egal wo! Auch wenn es nicht explizit erwähnt wurde (wie auch) gilt dieses Verhalten auch z.B. für Filme, in denen eine andere Person auftaucht.

Wenn wir also ehrlich sind, gehen die meisten Partner in einer Partnerschaft in Gottes Augen ständig fremd.

Wann vergibt Gott fremdgehen?

Gott weiß, dass wir so oft gegen ihn sündigen. Er weiß auch, dass wir im gleichen Maße sehr oft morden (Siehe diesen Artikel) Trotzdem möchte er uns am Ende der Zeiten bei sich haben. Darum hat er uns ein Angebot gemacht, damit er uns verzeihen kann.

Da eine Sünde nicht ohne Konsequenz bleiben kann, trägt Gott diese Konsequenz selber. Dies Tat er, als es Jesus Christus für uns am Kreuz sterben lies. Von da an wurden die Regeln in der Gottesbeziehung neu geschrieben:

Gott weiß, dass wir nicht anders können als sündigen. Deshalb gibt es uns die Möglichkeit Jesus als Erretter anzunehmen. Dieser trägt dann alle Schuld für uns, damit wir ohne Sünde vor Gott treten können.

Dann vergibt Gott (so gut wie) jede Sünde, die zwischen uns und Gott steht. Allerdings müssen wir, als Menschen, Jesus nicht nur als Sündenbock, sondern als Herrn im Leben annehmen. Der erste Schritt dazu wäre ein Lebensübergabegebet.

Es gibt keine andere Möglichkeit , als diese, dass Gott einem das Fremdgehen verzeiht.

Christ und Fremdgehen

Wenn sich jemand zu Jesus bekannt hat, dann wird er zum Christ (manche sagen erst nach der Taufe). Als Christ sind ihm alle vergangen und zukünftigen Sünden vergeben und er versucht so gut es geht die Vorschriften von Gott einzuhalten.

Da wir jetzt wissen, wann Gott welches Verhalten als fremdgehen bewertet, können wir uns auch vorstellen, dass nicht jeder Christ perfekt ist. Wann allerdings die Grenze für den Partner überschritten ist, ist bei jedem Paar anders und muss innerhalb des Paares geklärt werden. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Beziehung zu Gott alleine (sorry).

Kann ein Christ jetzt ohne schlechtes Gewissen und ohne Probleme und im vollen Bewusstsein ständig, wie es die Bibel beschreibt, fremdgehen? Natürlich nicht. Jeder Christ ist angehalten Gottes Gebote zu achten. Wenn es also trotzdem passiert, muss sich der Christ bei Gott dafür entschuldigen.

Wie diese Entschuldigung ausfällt, ist bei jeder Person anders. Bei manchem ist es ein kurzes “Sorry”, bei anderen ist es mehr. Außerdem sollte, wenn der Problem zu groß wird, entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Wenn z.B. eine bestimmte Schauspielerin der Grund ist, dann sollte die betroffene Person diese Sendung nicht mehr gucken.

Welche Maßnahmen dran sind, kann durch Gebet oder durch die Beratung mit einem Seelsorger festgemacht werden.

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