Gebet & Gebetsalltag

So betest du richtig zu Gott

Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer Grundlage des Christentums: Wie betet man richtig zu Gott? Was ist dabei zu beachten? Kann man irgendwas falsch machen? Wir haben uns mal hingesetzt und das Thema zusammengefasst.

Im Grunde kannst du beim beten nichts falsch machen. Jesus lädt uns ein, dass wir zu Gott wie ein Kind kommen und das ein Gebete eine private Sache zwischen dir und Gott ist. Wie du und Gott dieses Gebet gestaltest, liegt ganz bei dir.

Wie betet man richtig zu Gott?

Wie du zu Gott betest, besteht aus drei Dingen: Die Körperhaltung, die Worte und die innere Haltung gegenüber Gott. Egal, um was es bei diesen drei Dingen geht, ein Konzept bleibt: Es gibt keine Dinge, die man tun muss.

Das heißt ganz konkret für ein christliches Gebet folgendes:

  • Deine Körperhaltung ist egal.
  • Du kannst beim Gebet deine eigenen Worte wählen
  • Es ist nicht nötig in eine bestimmte Richtung zu beten.
  • Es sind keine bestimmten Gegenstände nötig, um zu beten (z.B. Gebetsteppich)
  • Es ist keine bestimmte Uhrzeit nötig, um zu beten (Christen haben keine festen Gebetszeiten!)
  • Die Länge deines Gebets ist egal.
  • Es ist egal, ob du alleine oder in der Gruppe betest (Jesus empfiehlt allerdings ersteres)

Was muss man für ein richtiges Gebet zu Gott tun?

Nachdem wir also wissen, was man alles nicht machen braucht bzw. nicht beachten braucht, sagen wir dir jetzt, was man beachten muss. Das wichtigste zu erst:

Vertraue darauf, dass Gott dein Gebet hören wird.

Wenn du dieses Prinzip beherzigst, betest du automatisch richtig zu Gott. Du kannst Gott um alles bitten, was du möchtest. Es ist kein Problem, dass du Gott alle deine Probleme vorlegst und ihn bittest diese zu lösen. Stelle dir einfach vor, dass Gott dein Vater ist, den du alles fragen und bitten darfst. Nicht alle Gebete werden in der Zukunft sinnvoll sein und vielleicht wirst du aufhören nach bestimmten Dingen zu bitten, aber Gott hat dir das vergeben.

Wie kann ich sicher stellen, dass Gott mein Gebet erhören wird?

Oft wird die Frage nach dem richtigen Gebet auch gestellt, wenn das Gebet nicht den gewünschten Effekt hat. Man ist immer noch krank. Man hat immer noch finanzielle Probleme. Man ist immer noch in einer kaputten Ehe – das kann doch nicht funktionieren?!?

Doch. Kann es. In dem vorherigen Abschnitt haben wir beschrieben, dass ein richtiges christliches Gebet wie ein Gespräch mit einem Vater ist. Würde dein Vater dich mit allem Beschenken, was du ihm bittest? Wenn er ein guter Vater ist, wird er dies nicht machen. (z.B. ist es ungesund sich jeden Tag nur von Zucker zu ernähren)

Wie kann ich dann sicher gehen, dass ich richtig zu Gott gebetet habe?

Du kannst sicher gehen, dass du richtig gebetet hast, wenn du an das Opfer von Jesus Christus am Kreuz glaubst. Durch den Tod von Jesus Christus wurde die Distanz vom Menschen zu Gott verkleinert und jeder kann jeder Zeit ohne irgendwelche Vorbindungen zu Gott beten. Wenn du also sicher gehen möchtest, dass Gott dein Gebet erhört, dann vertraue auf Jesus Christus! Dies ist die „Versicherung“, die Gott uns Menschen gegeben hat.

Heißt das, dass ich alles bekomme, um was ich bete?

Das heißt das nicht. Jesus hat die Distanz vom Menschen zu Gott überbrückt und wir haben direkten Zugang zu Gott. Als Menschen im 21. Jhr. haben wir uns an dieses Konzept gewöhnt. Wenn du allerdings einen Juden vor 2500 Jahren (Vorläufer des Christentums) fragen würdest, so wäre ein Opfer im Tempel Pflicht, damit Gott dich überhaupt hört.

Dieses „gehört“ werden entspricht nicht „ich bekomme alles, was ich will“

Wie kann ich richtig beten, dass mein Gebet erhört und erfüllt wird?

Wir hoffen, dass du an dieser Stelle verstanden hast, dass deine innere Einstellung gegenüber Gott und gegenüber Jesus entscheidend ist, ob du richtig betest oder nicht. Wenn du daran glaubst, kann du alles sagen, was du möchtest. Wähle deine Worte wie du willst.

Doch die Erfüllung deines Gebets ist dadurch nicht gesichert. Kann man da irgendwas „richtig“ machen, damit das Gebet erhört wird? Nun. Eines ist wichtig zu verstehen: Das letzte Wort hat immer Gott. Immer.

Aber: Als Christen gelten wir vor Gott als Kinder Gottes. Diesen hat Gott einigen Verheißungen gegeben. Christen können sich also auf diese Versprechen von Gott stützen, damit ihr Gebet erhört wird (sofern es von Gott versprochen wurde).

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