Allgemeindes zum Christentum

Kritik am Christentum – Atheistische Fragen beantwortet

Author: AlexanderWenn du ein Roboter bist, klicke bitte diesen Link an: Falle!

Das Christentum steht in der heutigen Zeit im Dauerfeuer der Kritik. Nicht nur innerhalb der Kirche wird über bestimmte Themen diskutiert (wie die Homoehe), sondern auch von aussen gibt es starke Kritik am Christentum in der Form von Atheisten.

Offensichtlich denke ich, dass Atheisten komplett falsch liegen und daher in der Hölle landen werden, aber noch sind es normale Menschen wie wir, deren Kritik ich mir gerne Stellen möchte. Durch einen glücklichen Zufall (oder war es göttliche Eingreifen) landete ich auf einer Seite der Atheisten Deutschlands. Diese stellen einen so genannten “Glaubenstest” zur Verfügung, in dem man testen kann und soll ob man dern wirklich glaubt. Hier habe ich mal den Test verlinkt

Ich las die ersten paar Fragen durch und dachte mir, so ganz bescheiden: Das ist alles? Was du, lieber Leser, vermutlich von mir nicht weißt: Ich war auch einst Atheist, ja ich habe mich gegen Gott gestellt, bis ich erkannt habe, dass Gott wirklich existiert und die allermeisten Argumente harter Mumpitz sind.

Und falls ihr euch gerade denkt: Was ist denn mit dem los? Sonst schreibt der doch immer so neutral und liebt und so… Ich kann es nicht leiden, wenn die atheistische Gemeinschaft mit solch Basisfragen kommt.

Ich nehme mir jetzt also die Fragen von der Atheistischen Seite und versuche damit die Kritik am Christentum still zu legen. Die meisten Atheisten werden sich davon nicht überzeugen lassen – aber für die, die ich zum denken anregen kann: Willkommen auf diesem Blog!

Hinweis: Kursiv geschriebener Text ist ein Zitat von der oben verlinkten Seite.

Glaubst du auch an all die anderen Götter? Und wenn nicht, warum?

Nein. Glaube ich natürlich nicht. Ich glaube an den Gott, der sich seit Jahrtausenden durch Schriften und Taten immer wieder bewahrheitet hat. Alle anderen, so genannte Götter, haben den Test der Zeit schlicht nicht bestanden. Ich denke nur der wahre Gott hat die Macht ernsthaft so lange zu überleben.

Übrigens wurden einige alte Götter in der Bibel erwähnt und wurden dort bereits als “falsch” und “Götze” betitelt. Das schließt so ziemlich alle antiken Götter der Ägypter, Römer und Griechen ein. Ich würde sagen: “Mein” Gott hatte da den deutlich längeren Atem und blieb über die Jahrtausende konstant.

Ich denke das ist ein ganz gutes Argument nicht an die anderen Götter zu glauben.

Eine Subfrage zu dieser Frage lautet: Was werden die Menschen in 5000 Jahren über deinen Gott denken? Ich nehme an, dass Jesus bis dahin bereits wiedergekommen und die Welt nicht mehr existiert. Sollte ich mich in dieser Annahme irren, dann werden neue Götter aufgetaucht sein, und der wahre Gott wird sie überleben.

Waren Ort und Zeit deiner Geburt relevant für deinen Glauben?

Vermutlich. Aber nicht prägend. Wie die Fragesteller es selbst erhoffen, bin ich eher atheistisch aufgewachsen und hatte starke Kritik an allen Religionen – Vor Allem das Christentum.

Dennoch hatte ich Glück, dass ich in Mitteleuropa geboren worden bin. Ja wirklich. Mein Ort und meine Zeit der Geburt waren relevant für meinen Glauben. Ohne diesen hätte ich nie den vollen Zugriff auf das Internet gehabt, auf alle möglichen Bücher und hätte mich umfassend über alle Religionen informieren können – bis ich erkannte, dass das Christentum meiner Kritik nicht mehr standhielt.

Worauf basiert eigentlich dein Glaube?

Mein persönlicher Glaube basiert auf positiven Erfahrungen mit Gott, dem einheitlichen Prinzip der Bibel und den Erfahrungen, die ich in dem Bereich sammeln konnte. Wer das Prinzip Gott, und somit Gott, erstmal verstanden hat muss nicht blind glauben. Betrachten wir doch dazu noch eine Subfrage:

Glaubst du auch alles, was in Harry Potter oder Grimms Märchen steht, ohne dies zu hinterfragen? Nein. Die Bücher erheben aber auch keinen Anspruch darauf von Gott geschrieben und eine Nachricht an die Menschheit zu sein. Das tut nur die Bibel. (Dies ist offensichtlich ein christlicher Blog und hier werden Fragen von Atheisten beantwortet, daher hat der Koran im Moment keinen Platz)

Alles, was ich mit den biblischen Prinzipien, in der Bibel untersuchte stellte sich letzten Ende als absolut plausibel heraus. Was ich damit sagen will: Es gibt zwar Dinge, die ich persönlich einfach so glaube in der Bibel, aber einige dieser Dinge habe ich überprüft und als korrekt verbuchen können. Insofern ist die Bibel in sich konsequent.

Die bessere Frage wäre natürlich: Warum vertraue ich der Bibel? Sie hat sich an den überprüften Dingen als wahr herausgestellt, hat den Test der Zeit bestanden und wurde Jahrhunderte (außer ein paar Rechtschreibfehlern) Fehlerfrei übertragen. Alle Behauptungen darin haben sich in meiner Erfahrung als korrekt herausgestellt. Ich konnte sehen wie die Prinzipien der Bibel Menschen positives beeinflussen, wie es die Bibel vorhersagte.

Hast du dich intensiv mit den Quellen und Verfassern dieser Texte beschäftigt und kannst guten Gewissens behaupten, dass diese Texte historische Überlieferungen sind? Ja, zugegeben: Im Hauptteil nur mit dem neusten Testament. Ein guter Ansatz dafür ist übrigens das Buch “Der Fall Jesus” (nicht die DVD kaufen, die grauenhaft)

Und woher weißt du, welche Teile metaphorisch zu deuten sind und welche real sein sollen? Diese Frage ist speziell auf das alte Testament gerichtet, aber ich verstehe sie. Die christliche aller Antworten darauf ist: Durch den Heiligen Geist. Den der leitet in alle Wahrheit. Allerdings macht es für mich am meisten Sinn, wenn die Geschichten wörtlich zu nehmen sind; dadurch ist die Logik der Bibel einheitlicher.

Hast du dein “Buch” selbst gelesen?

Offensichtlich kommen die Fragesteller aus einem christlichen Land. In einem Buddhistischen Land würde man eine solche Frage schlicht nicht stellen. Dort gibt es sowas wie “ein Buch” schlicht nicht. Die Lehren sind in der Regel Überlieferungen.

Zum Zeitpunkt des Schreibens diesen Artikels habe ich die Bibel tatsächlich noch nicht komplett durch. Aber gebt mir ein halbes Jahr und es wird soweit sein. Allerdings habe ich den allerwichtigsten Teil für Christen, das neue Testament, viermal komplett durchgelesen.

Also ja: ich habe sie gelesen, finde bei jedem Lesen die Bibel logischer und habe das Gefühl Gott besser zu verstehen.

Es könnte sein, dass es sich herausstellt, dass dein Gott gar nicht der liebevolle und gerechte Gott ist, von dem man dir berichtet hat. 

Das Problem kenne ich und ich empfinde es als großes Problem, dass nur der Happy-Gott propagiert wird und nicht der Zorn Gottes. Dieser ist nämlich genauso wichtig für die Errettung der Menschen, wie seine Liebe. Dennoch verstehe ich die Kritik, dass man sein Verhalten als Mensch nicht immer gut heißen kann und es nicht so gut findet, wenn er scheinbar wahllos töten. Wobei Gott im alten Testament nicht wirklich wahllos tötet.

Die Ansicht ist halt eine sehr menschliche. Gott erklärt sich nicht. Gott macht. Wir können nur darauf vertrauen, dass er gute Gründe hat. Hier würde sich der Krümel über den Kuchen ärgern (wenn ihr das Sprichwort kennt…)

Wissenschaft vs. Religion

Beantworte du mir doch erstmal bitte, dass die Wissenschaft wirklich die sogenannte Wahrheit produziert. Wir als Menschen können nur menschliche Maßstäbe ansetzen und mit unseren stark beschränkten menschlichen Sensoren die Schöpfung erfassen. Ich kann mir da gut vorstellen, dass dies eher voller Fehler ist, als die so genannte Wissenschaft, die nur ein Vehikel ist bestimmte Dinge herauszufinden.

Wenn wir also davon ausgehen, dass die Bibel göttlichen Ursprungs ist (oder meinetwegen “inspiriert”), dann müssen wir davon ausgehen, dass

  • a) die Wissenschaft falsch liegt oder
  • b) eine Version der Erdgeschichte in der Bibel steht, die Gott uns so näher bringen möchte (warum auch immer)

Ich sehe also keinen vernünftigen Grund warum die Wissenschaft den Platz als “Wahrheitsträger” inne haben sollte, wenn diese ganz alleine von der Menschheit (und somit fehlerhaft) erfunden worden ist. Ich behaupte Atheisten Glauben an einen Gott – und dies ist der unfassbare Gott der Wissenschaft.

Oder kann es sein, dass die Inhalte einfach nicht dem Wissensstand eines Gottes entsprechen, sondern nur dem der damaligen Autoren? Da wir nicht genau wissen, wie Gott die Menschen inspiriert hat die Texte zu schreiben, so können wir nicht sicher gehen wie viel menschlicher Einfluss in der Bibel steckt. Da die Bibel aber von vorne bis hinten eine einheitliche Geschichte erzählt und dabei ins sich schlüssig bleibt, dürfte der Einfluss von Gott enorm sein.

Hilft dir dein Gott wirklich?

Gott ist kein Gesangsapparat, sondern eine Person. Du kannst deine Wünsche nicht irgendwo abgeben und dann werden sie erfüllt – das ist leider nicht der Fall. Was du, als Gläubiger und Nicht-Gläubiger machen kannst: Du kannst Gott anbetteln bzw. bitten, dass er dir hilft. Ob er das tut oder nicht tut, ist sein freier Wille.

Gott hilft, aber nicht immer und können wir gar nicht wissen wann. Wie Justin Peter es beschreibt: Als Menschen haben wir keine innere Alarmanlage, die losgeht, wenn Gott zu uns spricht Er lehrt, dass wir schlicht nicht wissen wann Gott “wie ein Wunder” eingreift und wann nicht. Er ist der Herrscher des Universums und kann machen, was er will.

Manchmal aber kann man im Rückspiegel sehen, dass es wahrscheinlich Gott wahr, der eingegriffen hat: “Zufällige” Bekanntschaften führen zu “zufälligen” Ereignissen, die sich als positiv herausstellten. Zufall? Möglich. Aber das kann auch Gott sein.

Ja, es gibt auch Menschen, die sich sicher sind, dass Gott in dem Moment eingegriffen hat, den sie brauchten. Ich persönlich bin da skeptisch genug, dass ich gerne mal nachfrage und Details wissen will – aber oft genug bleibt die Antwort “wahrscheinlich Gott” übrig.

Zu dem verlinkten Video: Nein. Offensichtlich glaube ich nicht daran, dass Gott sich um alles kümmert und jeden nach etwas Beterei gesund macht. Meines Erachtens wird das auch nicht wirklich versprochen. Die Bibel spricht von “das Gebet wird erhört” und nicht von “jedes Gebet ist Gesetz und wird umgesetzt”. Aber ja: Man darf und sollte beten und auf ein Wunder hoffen, erwarten sollte man es nicht.

Warum macht Gott Ausnahmen?

Weil er der absolute Herrscher über alles und jeden ist und machen kann, was er will.. er muss sich keinem rechtfertigen. Der einzige, dem er eine Art Rechtferigung gab, war Hiob. Und dort gab er eher an, wie große die Welt ist und das Hiob eh nichts versteht.

Den Rest der Kritik am christlichen Beten wurde in der vorherigen Frage meines Erachtens tiefgründig genug beantwortet.

Bist du unmoralisch ohne Religion?

Gegenfrage: Gäbe es ohne Religion überhaupt Moral? Die Geschichte der Bibel erzählt ja genau das: Der moralische Standard ist Gott und an ihm muss sich alles messen. Als Menschen verkacken wird da recht großzügig. Um das allerdings zu erkennen wurden uns die 10 Gebote gegeben und später “steigerte” Jesus die Gesetze mit der Nächstenliebe – wir haben also keine Chance so perfekt zu sein wie Gott und unser Ziel ist es dem möglichst nahe zu kommen.

(Da Gott allerdings nur Leute in den Himmel aufnehmen darf, die perfekt sind, sendete er seinen Sohn, dem wir unsere Verfehlungen zuschieben können, um vor Gott doch zu bestehen – das ist im großen und ganzen die Gute Botschaft (Evangelium) von Jesus Christus und der Bibel bzw. dem Christentum)

Sorry für die Evangelisierung. Zurück zur Moral. Die Frage nach der Moral oder nicht-moral stellt sich demnach ohne Religion nicht. Ohne einen allgemein gültigen Referenzpunkt können wir nicht entscheiden, was moralisch oder unmoralsich oder gut oder böse ist. Im schlimmsten Fall erfinden wir unsere eigenen Moralvorstellungen.

Kannst du als Christ denn z.B. nur sieben der Zehn Gebote aufzählen? Ja. Natürlich. Und ja, sie machen Sinn als göttliche Richtschnur. Allerdings unterschlägt das alleinige fokussieren auf die 10 Gebote die Bedeutung von Jesus und seiner Lehre von der Nächstenliebe, die ebenfalls die Gefühle bewertet und nicht nur die Tat an sich.

Übrigens ist es egal, ob ich die 10 Gebote als eine gute Richtschnur für Moral halte oder nicht. Gott hält sie dafür und damit sollte ich diesen folgen.

Glaubst du also wirklich, dass du ohne den Glauben an einen Gott auf einmal zu einem Vergewaltiger und Mörder mutieren würdest? Keine Ahnung. Aber vielleicht hätte ich weniger Hemmungen dich umzubringen, um deinen geilen Fernseher zu stehlen – und wer sollte mich ernsthaft dafür belangen können? Wenn wir eh nur ein bisschen auf dieser Welt leben und danach nicht mehr sind – dann sollte ich es mir schön machen, aber wenn du mir da im Weg stehst, ist das vermutlich dein Problem.

Ist das nicht etwas übertrieben groß?

Mit dem ganzen Text unter der Frage, müsste es eigentlich lauten: Ist es nicht besonders klein? Ich versteh die Frage an sich nicht, ich denke der Kernpunkt der Frage ist hier zu suchen: Macht es da wirklich Sinn, sich aus religiösen Motiven über ein paar Quadratkilometer so zu streiten?

Über Sinn oder Unsinn ist hier tatsächlich kein Urteil zu fällen. Fakt ist: Gott sind ausgerechnet diese Stellen auf der Erde wichtig und er ist uns wichtig. Warum das so ist, darfst du ihn bitte selber Fragen. Nur weil du es nicht verstehst, muss es gar keinen Sinn haben.

Vielleicht hat Gott auch gedacht: Das wird witzig! Vielleicht gibt es um Israel einen geistigen Kampf, der sich in der Realität manifestiert. Ich habe keine Ahnung und es ist für die Kritik am Christentum, wenn man sich die Mühe macht das Wesen von Gott wirklich zu verstehen, völlig wurscht.

Ist das nicht übertrieben lang?

Diese Frage geht davon aus, dass die Evolution Recht hat und die Erde ein paar Milliarden Jahre existiert. Wie ich schon oben schrieb:

  • Die Wissenschaft ist komplett Menschen gemacht und kann sich irren.
  • Die Bibel ist viel logischer, wenn man von tatsächlichen Ereignissen und nicht von Metaphern ausgeht

Macht das wirklich Sinn? Ob Sinnvoll oder nicht entscheidet Gott. Auch wenn die Evolution richtig wäre: Wie kommst du auf die Idee, dass ein besseres Affenhirn auf die richtigen Annahmen kommen kann? Ich halte das für noch unwahrscheinlicher.

Ist das Leben eine Prüfung Gottes?

Erst würde ich sagen: Nein. Doch dann habe ich das verwirrende Kleingedruckte gelesen und versuche daraufeine vernünftige Antwort zu geben.

Wenn das Leben also eine Prüfung wäre, wäre es dann nicht fair, für alle auch die gleichen Prüfungsbedingungen zu schaffen? Immerhin hast du erkannt, dass das Leben nicht fair ist. Behauptet auch keiner nicht mal die Bibel. Laut der Bibel wäre es übrigens fair, wenn wir alle -die gesamte Menschheit- wegen unserer Sünden in die Hölle geschickt werden, da wir Gottes Gesetze und Vorgaben dauerhaft missachten.

Der Begriff “fair” ist da so ähnlich wie “Moral”: Gott definiert was fair ist. Und er hat definiert: Wer an seinen Sohn, als Retter, glaubt, der kommt in den Himmel.

Kann man unter diesen Bedingungen wirklich die Taten von Menschen wirklich beurteilen? Glücklicherweise geht es bei Jesus nicht um Taten, sondern um Herzenshaltung. Wen wir von Taten ausgehen, haben wir keine Chance.. Unser Herz muss Jesus gehören (oder einfach: Wir müssen Jesus vertrauen, dass er uns retten wird), dann sind wir im Himmel – egal welche Taten wir getan haben.

Zum Thema langes und kurzes Leben: Die allermeisten Christen gehen davon aus ,dass man mindestens einmal im Leben die Chance hat zu Jesus zu kommen (und für die allermeisten sind Kinder übrigens gleich “safe”) Wer diese Chance nicht ergreift, dürfte Pech haben.

Aber wie gesagt: Fair wäre es, wenn alle Menschen in die Hölle wanderten.

Gibt es wirklich einen “großen Plan“?

Endlich kommen mal die Fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind, weil sie auf einem falschen Verständnis von Gott oder dem Evangelium beruhen. Schön zu beobachten ist hier übrigens, dass nur die Christliche Religion unter Kritik gestellt wird und nicht die Geschichte anderer Religionen als Beispiel genommen werden.

Aber zum großen Plan weiß ich nur eines: In der Bibel steht beschrieben, dass Gott das alles wusste und bevor der den Menschen erschuf, bereits diesen Plan hatte. Eine Subfrage stellt eine interessante Frage: Was ist mit den Leuten, die die 10 Gebote nicht kannten?

Da hatte Gott bestimmte Leute und Stämme, die er mochte. Alle anderen dürften tatsächlich in die Hölle wandern. Wir dürfen ja auch nicht vergessen: Gott hat durch die große Flut die Erde einmal komplett getötet, weil sie sich mit Dämonen eingelassen haben. Meine Meinung dazu, und ich halte sie für eine gebildete Meinung, ist diese: Der Zorn Gottes war damals noch so “frisch” von Adam und Eva, dass es sich kaum bremsen konnte die ganze Welt zu vernichten. Hier haben wir wieder diesen “unfairen” Nachteil.

Was ist mit allen anderen Menschen auf der Welt, die nie von dem alten oder neuen Testament gehört haben?  In der Bibel steht, dass jeder durch das betrachten der Schöpfung einen Schöpfer erkennen muss. Ansonsten möchte ich mich nicht wiederholen, sondern verweise auf die Thematik “Fairniss”.

Was ist mit geistig behinderten Menschen? Was ist mit Kindern, die bereits im Mutterleib sterben? Erstes weiß ich nicht. Aber unter Jesus zählt das Herz und nicht der Verstand, dass heißt wenn die geistig behinderte Person an Jesus glaubt, dürfte sie in den Himmel kommen. Zu den Kindern gibt es folgendes zu sagen: Jesus selbst sagt “Lasset die Kinder zu mir kommen”. Viele Gläubige ziehen daraus eine allgemeine Rettung von Kindern.

Ohne Hölle macht doch alles keinen Sinn, oder?

Stimmt. Ein Christ, der nur den Himmel und nicht die Hölle anerkennt, hat nicht verstanden worum es eigentlich geht. Dieser sollte seinen eigenen Glauben überprüfen und sicher gehen, dass er an den richtigen Jesus glaubt… sonst wird die Hölle zu real.

Und nochmal: Das einhalten der Gebote bringt dich nicht in den Himmel! Jesus tut das! (Es sei denn du bist Katholik… dann viel Spass)

Zu gut ausgestattet?

An dieser Stelle macht es Sinn, die Geschichte von Adam und Eva durchaus als wahr anzusehen. Was essen die beiden da? Den Apfel von der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Dadurch wurden wir erst wirklich in der Lage unabhängig von Gottes Moral eine eigene Moral zu bilden und alles zu hinterfragen.

Ohne diesen Apfel, der der Menschheit (warum auch immer) diese Fähigkeit gegeben hat, würden wir bei moralischen Fragen auf Gott hören und sonst kreativ sein. Das Hirn ist also von Gott so gewollte, immerhin gab er Adam die Aufgabe auf den Garten aufzupassen und die Tiere zu benennen.

Im Garten Eden wäre übrigens ein Zweifel an Gott gar nicht möglich gewesen. Denn dieser soll mit Adam und Eva durch den Garten spaziert sein – wie sollst du an jemanden Zweifeln, der direkt neben dir steht? Vermutlich gar nicht. Insofern ist der Zweifel an Gott auch “Schuld” des Menschen.

Zusammenfassung

Danke für die Übung in Theologie in dem überdenken meines Glaubens. Ich persönlich bin nur an sehr wenigen Stellen ernsthaft ins straucheln gekommen und konnte diesen Text im Grunde herunter schreiben. Ich hoffe daher den einen oder anderen über seine atheistischen Glaubenssätze aufgeklärt zu haben und die Kritik am Christentum etwas gemildert zu haben.

Übrigens finde ich es Schade, dass dieser “Test” nur die abrahemtischen Religionen beinhaltet und keine fernöstlichen. Und dann sind die Inhalte der Religion auch noch falsch wiedergegeben. Schade. Da könnten die Atheisten gerne nachlegen.

Sind dir noch Fragen offen geblieben oder wünschst du dir eine genauere Erläuterung für einige Punkte? Dann lass einen (freundlichen) Kommentar da!

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